KI-Kompetenzschulung · Art. 4 & 50 EU AI Act

KI-Schulung
für Unternehmen.

Art. 4 EU AI Act verlangt den Nachweis, dass euer Team KI einschätzen kann. Art. 50 verlangt, dass KI nach außen erkennbar ist. Diese Schulung schließt beide Lücken — in 4 Stunden, mit Zertifikat und fertiger Nutzungsrichtlinie.

  • Remote oder vor Ort
  • 4 Stunden · 4 Module + Workshop
  • ab 1.100 €
Das Problem

Wer KI nutzt, muss KI-Kompetenz nachweisen.

Art. 4 EU AI Act gilt seit Februar 2025, seit August 2026 wird die Verordnung durchgesetzt — in Deutschland über die Bundesnetzagentur.

44 %

nennen Datenschutz und Rechtsunsicherheit als größtes Hemmnis beim KI-Einsatz.

Bitkom Research, n=604, September 2025

48 %

planen KI, haben aber nicht angefangen — meist, weil im Haus niemand weiß, wie es rechtssicher geht.

Bitkom, Digitalisierung der Wirtschaft, n=604, März 2026

27 %

haben ihr Team geschult, während 56 % bereits generative KI nutzen. Unter 50 Mitarbeitenden: 21 %.

TÜV-Verband, Forsa, n=500, Februar 2026

Was konkret gilt

Art. 4

KI-Kompetenzpflicht, bindend seit Februar 2025: Wer KI einsetzt, muss sein Team befähigen — und das nachweisen können.

VO (EU) 2024/1689, Art. 4

Art. 50

Transparenzpflicht seit August 2026: Chat-Widget, automatisierte Antworten und KI-Inhalte müssen als KI erkennbar sein.

VO (EU) 2024/1689, Art. 50

Aufsicht

Die Bundesnetzagentur ist seit Juli 2026 Marktüberwachungs- und Beschwerdestelle. Beschwerden haben jetzt eine Adresse.

KI-Marktüberwachungsgesetz, in Kraft seit 29. Juli 2026

Live gebaut, nicht gezeigt

Eine eurer Aufgaben bauen wir live in n8n.

Ihr nennt vorab drei Aufgaben, die sich jede Woche wiederholen. Eine davon entsteht am Schulungstag Schritt für Schritt vor euren Augen — dokumentiert, sodass ihr sie danach selbst anpassen könnt.

Vor der Schulung

Erst klären, wo ihr steht.

Ein Fragebogen vorab entscheidet, wie der Tag gewichtet wird und an welchen Beispielen gearbeitet wird.

Was vorab abgefragt wird

ca. 10 Minuten
  • Welche KI-Tools sind im Einsatz — und in welcher Lizenzstufe?
  • Läuft auf eurer Website ein KI-Chat-Widget? (bestimmt den Art.-50-Teil)
  • Welche Fachsysteme nutzt ihr: Postfach, CRM, Warenwirtschaft, Branchensoftware?
  • Welche der sechs Compliance-Dokumente existieren schon?
  • Drei Aufgaben, die sich jede Woche wiederholen
  • Selbsteinschätzung des Teams von 1 bis 5 — ehrlich, nicht diplomatisch

Nebeneffekt: Das ist bereits die halbe Vorarbeit für euer Verarbeitungsverzeichnis.

Die Schulung

Was in den vier Stunden passiert.

Kein ChatGPT-Überblick: Ihr pseudonymisiert echte Daten, formuliert den Transparenzhinweis für euer Widget und vergleicht Tools nach Lizenzstufe — an euren eigenen Fällen.

4 Stunden am Stück · 4 Module + Abschluss-Workshop · zwei Pausen à 15 Minuten

01
Modul 0150 Min.

KI entmystifizieren

Kein Technik-Vortrag, sondern das, was man braucht, um eine KI-Antwort einzuschätzen, bevor sie rausgeht.

  • Vom Token zur Antwort: was ein Sprachmodell berechnet — und was es kostet
  • Interface oder Modell? Was hinter ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot steckt
  • Halluzination live: eine frei erfundene Widerrufsfrist, die jede Plausibilitätsprüfung übersteht — und warum ein Modell ohne Systemzugriff rät, statt zu passen
  • Die drei Automatisierungsgrade: Prompt, Workflow, Agent
02
Modul 0260 Min. + Pause

DSGVO & EU AI Act

Der rechtliche Kern des Tages: eure Pflichten in Handgriffe übersetzt statt in Paragrafen vorgelesen.

  • Der Zeitplan bis 2028, inklusive der Fristen, die die Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744 verschoben hat
  • Art. 4 und Art. 50 im Detail: Nachweispflicht, Rolle als Anbieter oder Betreiber, und wo der Transparenzhinweis an eurem Widget steht
  • Die drei Datenstufen für den Alltag — und Pseudonymisierung in vier Schritten: erkennen, ersetzen, Zuordnung lokal halten, rückübersetzen
  • Tool-Vergleich über acht Optionen, von ChatGPT Free bis Azure OpenAI und On-Premise — inklusive lokaler Modelle (LM Studio, Ollama) mit ehrlicher Hardware-Faustregel
  • Die sechs Compliance-Dokumente — und welche davon ihr am selben Tag bekommt
03
Modul 0350 Min. + Pause

KI im Arbeitsalltag — live

Laptops raus. Vier Demos an echten, pseudonymisierten Anfragen — und zum Schluss eine eurer eigenen Aufgaben.

  • RKAF: Rolle, Kontext, Aufgabe, Format — fehlende Bausteine sind die häufigste Ursache für schlechte Ergebnisse
  • Demo 1 und 2: Prompts, die Baustein für Baustein entstehen — Lieferverzug erklären, Antwort aus pseudonymisierten Stichpunkten
  • Demo 3 und 4: ein laufender Workflow für Statusanfragen und ein Agent, der Frist und Regelwerk selbst prüft
  • Demo 5: eine eurer Aufgaben, live automatisiert — das Ergebnis nehmt ihr mit
  • Microsoft Copilot in Outlook: warum hier die Lizenz die eigentliche Schutzmaßnahme ist
04
Modul 0430 Min. + 20 Min. Workshop

Rote Linien & Haftung

Was niemals automatisch rausgeht, wer bei falschen Auskünften geradesteht — und der Workshop, in dem eure Nutzungsrichtlinie entsteht.

  • Wer bei KI-Fehlern haftet — und was die Anbieter dazu in ihre Bedingungen schreiben
  • Eine automatisch versendete Zusage ist eine Zusage: Termin, Frist, Kulanz
  • Die drei häufigsten DSGVO-Fehler im Tagesgeschäft — und Prompt Injection über Kundenmails, mit fünf Gegenmaßnahmen
  • Bußgeldrahmen und bisherige Entscheidungen (EuGH/SCHUFA, GPDP/OpenAI), realistisch für kleine Betriebe eingeordnet
  • Datenpanne: dokumentieren, eskalieren, binnen 72 Stunden melden
  • Workshop: eure KI-Nutzungsrichtlinie, gemeinsam ausgefüllt
Lieferumfang

Vier Dokumente, die ihr mitnehmt.

Zwei entstehen am Schulungstag, zwei kommen fertig vorbereitet nach — alle innerhalb von 48 Stunden.

Teilnahmezertifikat

Personalisiert mit Name, Datum und Themen — euer Nachweis für die Kompetenzpflicht nach Art. 4 EU AI Act.

PDF · in 48 Std.

KI-Nutzungsrichtlinie

Im Workshop auf euren Betrieb zugeschnitten: freigegebene Tools, verbotene Eingaben, Pseudonymisierung, Meldewege. Bereit zur Unterschrift.

Word · in 48 Std.

Compliance-Dokumentation

Schulungsnachweis mit Datum, Teilnehmerliste, Modulinhalten und Unterschriften — genau das, was eine Datenschutzprüfung sehen will.

PDF · in 48 Std.

Interessenabwägung

Vorlage nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in drei Schritten: berechtigtes Interesse, Erforderlichkeit, Abwägung. Ausfüllen und ablegen.

Word-Vorlage · in 48 Std.

„In jedem Erstgespräch kommt dieselbe Frage: Was dürfen wir eigentlich — und wie dokumentieren wir das? Der rechtliche Teil dieser Schulung ist über Jahre in einer stark regulierten Branche entstanden. Die Verordnung ist überall dieselbe, die Beispiele sind eure.“

Fabian Link, Flinra
Für wen

Passt das zu eurem Unternehmen?

Ein Kriterium entscheidet: Nutzt euer Team KI, oder soll es damit anfangen? Branche, Größe und Software bestimmen nur, wie der Tag gewichtet wird.

Ihr seid richtig hier, wenn:

  • Euer Team ChatGPT, Copilot & Co. nutzt — oder damit starten soll
  • Auf eurer Website ein Chat-Widget läuft und Art. 50 nie geprüft wurde
  • Euch die Zeit fehlt, KI-Verordnung und DSGVO selbst durchzuarbeiten
  • Ihr eine klare Linie braucht — und einen schriftlichen Nachweis

Ideal für:

  • Kleine und mittlere Unternehmen mit 5–50 Mitarbeitenden
  • Teams im Kundenkontakt, auch mit Saisonkräften
  • Geschäftsführung und Leitung, die für die KI-Nutzung geradestehen
  • Betriebe, die KI längst nutzen — nur ohne Regelwerk

Nicht geeignet, wenn:

  • Ihr eine rein technische IT-Schulung sucht
  • Ihr Hochrisiko-KI nach Anhang III betreibt — dafür braucht es einen Fachanwalt für IT-Recht
  • Ihr mehr als 10 Personen vor Ort schulen wollt — dann ist Remote der Weg
  • Ihr vorgeführte Beispiele aus eurer Branche erwartet: die kommen aus dem Onlinehandel, das fünfte von euch
So läuft es ab

Von der Anfrage bis zum Zertifikat.

  1. 01

    Anfrage

    Formular oder E-Mail: Teamgröße, Format, Wunschtermin.

  2. 02

    Standortbestimmung

    Fragebogen in rund 10 Minuten — Tools, Systeme, vorhandene Dokumente, drei wiederkehrende Aufgaben.

  3. 03

    Zuschnitt

    Aus den Antworten ergibt sich, wie Module und Beispiele gewichtet werden.

  4. 04

    Schulung (4 Stunden)

    Vier Module und der Abschluss-Workshop, live an euren pseudonymisierten Fällen.

  5. 05

    Nachlieferung

    Binnen 48 Stunden: Zertifikate, Nutzungsrichtlinie, Compliance-Dokumentation, Interessenabwägung.

Investition

Was kostet die KI-Schulung?

Zwei Formate, feste Endpreise, keine versteckten Kosten.

Remote

1.100 €

  • Unbegrenzte Teilnehmerzahl
  • Video-Call, im gesamten deutschsprachigen Raum
  • Auch für verteilte Teams und mehrere Standorte
  • Keine Anreisekosten
Termin anfragen

Vor Ort

Empfohlen

1.500 €

  • Bis zu 10 Teilnehmer
  • Hands-on am eigenen Arbeitsplatz, im Postfach oder Fachsystem
  • Prüfung eures Tool-Setups vor Ort, inkl. Chat-Widget
  • Follow-up-Call nach 4 Wochen (30 Min.)
  • NRW & angrenzend — sonst Anreisekosten separat
Termin anfragen

In beiden Formaten enthalten

  • 4 Stunden inkl. zwei Pausen
  • 4 Module + Abschluss-Workshop
  • KI-Standortbestimmung vorab
  • 4 Live-Demos + eine eurer Aufgaben live automatisiert
  • Teilnahmezertifikate für alle
  • KI-Nutzungsrichtlinie, zugeschnitten
  • Compliance-Dokumentation
  • Interessenabwägung als Word-Vorlage

Endpreise; gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Größere Gruppen vor Ort, Inhouse-Formate für mehrere Standorte oder Schulungen auf Englisch auf Anfrage.

Nach der Schulung

Wie es danach weitergeht.

Die Schulung ist ein abgeschlossenes Produkt, kein Einstiegsangebot mit Folgekosten.

Selbst weitermachen

Für Automatisierungsgrad 1 habt ihr alles: Nutzungsrichtlinie, Schulungsnachweis, RKAF und Pseudonymisierung. Ein Mensch, ein Chatfenster, eine Antwort — dafür braucht ihr mich nicht mehr.

Kein Aufwand · kein Budget

Kurzcheck

Zwanzig Minuten an einer echten Arbeitswoche: Was wiederholt sich, was davon ist aus Daten beantwortbar, wo braucht es zwingend einen Menschen. Am Ende steht eine ehrliche Einschätzung, welcher Ablauf sich rechnet.

Kostenfrei · ca. 20 Minuten

Kurzcheck anfragen

Automatisierung bauen

Angebundene Automatisierungen baue ich derzeit nur für Onlineshops — dort laufen die Systeme aus Demo 3 und 4. Eigener Server, Modellzugriff über eine EU-Region mit AVV.

Festpreis pro Agent

Agenten-Katalog ansehen
Für neue Mitarbeitende

Wer später dazukommt, braucht denselben Nachweis.

Die Pflicht aus Art. 4 gilt pro Person. Wer nach dem Schulungstag anfängt, steht ohne Nachweis da — dafür braucht es keinen zweiten Termin für alle.

Unterlagen aus eurer Schulung

Foliensatz, Demos und eure eigene KI-Nutzungsrichtlinie — nicht ein generisches Paket, sondern der Stand, den euer Team bereits kennt.

Wissenscheck mit Auflösung

Zehn Fragen zu Grundlagen, DSGVO, Art. 4 und Art. 50 sowie den Meldewegen. Wiederholbar, ohne Punktevergleich im Team.

Zertifikat & Aktenvermerk

Personalisiertes Teilnahmezertifikat, dazu die Ergänzung eurer Compliance-Dokumentation um Name, Datum und Inhalte.

69 €pro Person

  • Kein Termin nötig
  • Pro Person abrechenbar
  • Ergebnis binnen 48 Stunden

Voraussetzung ist eine durchgeführte Schulung bei euch im Haus — die Nachschulung setzt sie fort, sie ersetzt sie nicht.

Nachschulung anfragen

Häufige Fragen zur KI-Schulung

Recht & Pflichten

Ja. Art. 4 der KI-Verordnung verpflichtet euch seit dem 2. Februar 2025, Mitarbeitende zum Einschätzen von KI-Systemen zu befähigen — nachweisen muss das Unternehmen. Durchgesetzt wird seit dem 2. August 2026, in Deutschland über die Bundesnetzagentur. Einen eigenen Bußgeldrahmen sieht Art. 99 Abs. 4 für Art. 4 nicht vor; fehlende Dokumentation kann im Schadensfall aber als Sorgfaltspflichtverletzung gelten. Nachholen lässt sich der Nachweis, rückdatieren nicht.
Seit dem 2. August 2026 muss vor dem ersten Kontakt erkennbar sein, dass hier eine KI antwortet — nicht erst in der Datenschutzerklärung. Dasselbe gilt für automatisch versendete KI-Antworten aus dem Postfach und für veröffentlichte KI-Texte und -Bilder. In Modul 02 formulieren wir den Hinweis für euer konkretes Widget.
Ja, personalisiert: Name, Datum, Dauer, behandelte Module und die Rechtsgrundlage. Es ist ein Teilnahmezertifikat als Nachweis der KI-Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act, keine staatlich anerkannte Prüfung — für diese Pflicht gibt es keine. Zusammen mit der Compliance-Dokumentation, die Teilnehmerliste und Modulinhalte festhält, ist genau das der Nachweis, nach dem im Prüffall gefragt wird.
Sechs, und wir gehen sie in Modul 02 einzeln durch: Verarbeitungsverzeichnis, technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs), Auftragsverarbeitungsverträge mit den KI-Anbietern, Interessenabwägung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, Datenschutz-Folgenabschätzung dort, wo sie nötig ist, und die KI-Nutzungsrichtlinie. Drei liefert die Schulung fertig, bei den übrigen wisst ihr danach, was zu tun ist. Muster stehen im Leitfaden unter flinra.de/dsgvo.
Ihr. Die Anbieter schließen ihre Haftung für fehlerhafte Ausgaben so weit aus wie möglich — was in eurem Namen rausgeht, verantwortet ihr. Deshalb gilt in allem, was ich baue: Entwurf plus Freigabe. Vollautomatisch läuft nur reine Auskunft aus einer verlässlichen Quelle, typischerweise ein Sendungsstatus — und selbst die trägt den Hinweis nach Art. 50. Modul 04 behandelt das ausführlich.
Die oft zitierten 35 Mio. € beziehungsweise 7 % des weltweiten Jahresumsatzes gelten für verbotene Praktiken nach Art. 5 und sind für ein kleines Unternehmen nicht der Maßstab. Nach Art. 99 Abs. 6 gilt für KMU der jeweils niedrigere Betrag, für die Kompetenzpflicht aus Art. 4 gibt es gar keinen eigenen Rahmen, und die Unternehmensgröße wirkt strafmildernd. An der Pflicht ändert das nichts — es sortiert nur die Größenordnung ein.
Die Schulung liefert die organisatorische Grundlage; eine Garantie gegen alle rechtlichen Risiken wäre eine unlautere Aussage. Was sie leistet: Euer Team kennt die Regeln, ihr habt eine dokumentierte Nutzungsrichtlinie und könnt im Ernstfall eure Sorgfaltspflicht nachweisen. Modul 04 geht den Ablauf durch: sofort dokumentieren, binnen 24 Stunden intern eskalieren, binnen 72 Stunden an die Landesdatenschutzbehörde melden. Die Gesamtverantwortung liegt bei der Geschäftsführung.
Nein, bewusst nicht. Diese Schulung richtet sich an Unternehmen, die KI für Kundenkommunikation, Texte und Dokumentation einsetzen. Wer Hochrisiko-KI nach Anhang III EU AI Act betreibt — etwa automatisierte Entscheidungssysteme —, braucht darüber hinausgehende Maßnahmen und dafür einen Fachanwalt für IT-Recht.
Der Gesetzestext schreibt kein Intervall vor. In der Praxis gehören regelmäßige Auffrischungen aber zu einem belastbaren Nachweis, und der Bereich bewegt sich schnell: Für generative Bestandssysteme greifen die Transparenzpflichten ab dem 2. Dezember 2026, Hochrisiko-Regeln folgen 2027 und 2028. Sinnvoll ist, den Stand einmal jährlich zu prüfen und bei neuen Mitarbeitenden oder einem Tool-Wechsel nachzuziehen.

Inhalte & Ablauf

4 Stunden inklusive zwei Pausen à 15 Minuten — planbar als Halbtag, vormittags oder nachmittags. Die Module bauen aufeinander auf: Der Abschluss-Workshop setzt Modul 02 und 04 voraus. Deshalb empfehle ich einen Termin am Stück. Eine Aufteilung auf zwei Termine ist möglich, bitte bei der Anfrage erwähnen.
Ja, fester Bestandteil: ein Fragebogen von rund 10 Minuten über eingesetzte Tools und Lizenzstufen, Chat-Widget, Fachsysteme, vorhandene Compliance-Dokumente und die drei wöchentlich wiederkehrenden Aufgaben. Danach richten sich Modulgewichtung und Praxisbeispiele. Ein Betrieb ohne jeden KI-Einsatz bekommt einen anderen Tag als einer, in dem längst alle ChatGPT nutzen — nur ungeregelt.
Vorab nennt ihr drei wiederkehrende Aufgaben. Am Schulungstag sucht ihr eine aus, und wir bauen sie gemeinsam am Bildschirm: zerlegen, Regeln festhalten, an pseudonymisierten Daten testen. Was entsteht, ist ein Ablauf auf Automatisierungsgrad 1 oder 2 — ein dokumentierter Prompt oder ein einfacher n8n-Workflow, den ihr direkt weiterverwendet. Was es nicht ist: ein an eure Fachsysteme angebundener Agent im Produktivbetrieb, das wäre ein eigener Auftrag. Lohnt sich die Aufgabe nicht, sage ich auch das.
Ja. Die Kompetenzpflicht hängt nicht an der Branche, sondern daran, dass ihr KI einsetzt — rechtlicher Teil, Pseudonymisierung, Tool-Vergleich und Workshop sind branchenunabhängig. Die vier vorgeführten Demos stammen aus dem Onlinehandel, weil ich dort die Systeme gebaut habe und sie live zeigen kann statt als Screenshot. Wo im Beispiel „Bestellung“ steht, steht bei euch Auftrag, Vorgang oder Fall; darunter bleibt es Eingabe, Regel, Entscheidung. Die fünfte Demo ist ohnehin eure eigene Aufgabe.
Online-Zertifikate erklären KI-Grundlagen an einem generischen Beispiel. Hier arbeitet ihr an euren eigenen Fällen und an laufenden Systemen: einem Workflow, der Statusanfragen selbst beantwortet, und einem Agenten, der eine Anfrage ohne Vorgangsnummer gegen ein Regelwerk prüft. Am Ende von Modul 03 automatisieren wir live eine eurer Aufgaben, und ihr nehmt das Ergebnis mit — dazu eine Nutzungsrichtlinie auf Basis eurer tatsächlichen Tools statt eines generischen PDFs.
Gerade dann. Copilot steckt oft schon in Microsoft 365, Edge und Office und wird unbewusst genutzt — datenschutzkonform konfiguriert ist er damit nicht. Free-, Browser- und M365-Personal-Versionen sind für Kundendaten ungeeignet; erst M365 Business oder Enterprise erlauben mit Data Protection Addendum, EU-Datenresidenz und AVV ein DSGVO-konformes Setup. Pseudonymisieren könnt ihr in Copilot nicht, weil er direkt auf euren echten Postfach- und Dateidaten arbeitet — die Lizenz ist hier die eigentliche Schutzmaßnahme.
Der häufigste Fall, und rechtlich der unangenehmste: Bei ChatGPT Free und Plus werden Eingaben ohne gesetztes Opt-out fürs Training genutzt, und ohne AVV fehlt für Kundendaten die Grundlage. So landen Namen, Adressen und ganze Vorgangshistorien im Prompt. Verbieten funktioniert erfahrungsgemäß nicht, weil die Tools nützlich sind. Was funktioniert: ein freigegebenes Tool in der richtigen Lizenzstufe, eine verbindliche Pseudonymisierungsregel und eine Nutzungsrichtlinie, die beides festhält — genau das ist der Workshop am Ende des Tages.
Ja, und rechtlich ist das der einfachste Weg: kein Drittlandtransfer, keine Auftragsverarbeitung, die Kundendaten verlassen euer Netz nie. Offene Modelle sind kostenlos, Kosten entstehen nur durch Hardware und Strom. Modul 02 zeigt die Werkzeuge (LM Studio, Ollama, AnythingLLM oder Open WebUI fürs Team) und die ehrliche Hardware-Faustregel: ab 8 GB RAM laufen kleine Modelle, 16–32 GB reichen für solide Textarbeit, eine Workstation ab rund 3.000 € kommt an kommerzielle Spitzenmodelle der Vorgängergeneration heran. Absolute Spitzenmodelle brauchen Serverhardware.
Nein, ein Laptop mit Internetzugang reicht. Der tatsächliche Kenntnisstand wird über die Standortbestimmung vorab erhoben, damit niemand unter- oder überfordert wird.

Organisation & Preis

1.100 € remote (unbegrenzte Teilnehmerzahl) oder 1.500 € vor Ort (bis 10 Teilnehmer), jeweils Endpreis — gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Enthalten sind die vier Module und der Abschluss-Workshop über 4 Stunden, die Standortbestimmung vorab und vier Dokumente binnen 48 Stunden. Schulungskosten sind in der Regel als Betriebsausgabe absetzbar.
Ja — im Remote-Format ist die Teilnehmerzahl unbegrenzt, genau dafür ist die Regelung da. Wer befristet zusätzliche Kräfte an den Posteingang setzt, muss sie nach Art. 4 genauso befähigen, KI-Ausgaben einzuschätzen. Sinnvoll ist ein Termin, sobald die Verstärkung an Bord ist; jeder Teilnehmende bekommt ein eigenes Zertifikat, auch befristet Beschäftigte.
Terminverschiebungen sind bis 5 Werktage vor dem Schulungstermin kostenlos möglich. Danach wird ein Organisationsaufwand von 150 € berechnet.
Das Remote-Format ist im gesamten deutschsprachigen Raum verfügbar. Für Vor-Ort-Schulungen außerhalb von NRW und den angrenzenden Bundesländern kommen Anreisekosten hinzu — die Anfrage lohnt sich trotzdem.
Zwei Dinge, sauber getrennt. Erstens die Sache selbst: Ich baue KI-Automatisierungen für den Kundenservice — die beiden fortgeschrittenen Demos in Modul 03 sind laufende Systeme, keine Folien. Zweitens die rechtliche Aufbereitung: Der DSGVO- und AI-Act-Teil ist über Jahre aus Projektarbeit in einer stark regulierten Branche entstanden und hier auf kleine Unternehmen übertragen. Was ich nicht behaupte: jahrelange E-Commerce-Referenzen. Die verbindliche rechtliche Bewertung liegt bei eurem Datenschutzbeauftragten oder Fachanwalt.

Diese Seite enthält allgemeine, aufbereitete Informationen und ersetzt keine Rechtsberatung. Für den konkreten Einzelfall braucht es einen Fachanwalt oder euren Datenschutzbeauftragten.

In 4 Stunden. Dokumentiert.
Sofort einsetzbar.

Klare Regeln, vier fertige Dokumente, geschulte Mitarbeitende. Der Nachweis lässt sich nachholen, aber nicht rückdatieren.